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Wir wünschen Ihnen und Ihren Tieren eine schöne Vorweihnachtszeit, ein besinnliches Fest und für das Jahr 2012 Glück, Gesundheit und alles Gute.
Vielen Dank für Ihr entgegengebrachtes Vertrauen, wir hoffen Ihnen und Ihren Tieren auch im nächsten Jahr zur Seite stehen zu können.
Ihr Praxisteam
1. Bitte bedenken Sie, dass besonders ältere Pferde in den kalten Wintermonaten weniger trinken, so dass es sowohl zu einer erhöhten Gefahr von Verstopfungskoliken als auch zu Kreislaufproblemen kommen kann. Es gibt verschieden Tricks, um Pferde zu einer vermehrten Wasseraufnahme zu bewegen. Zusätzlich zur Selbsttränke sollten Einhängetröge mit Wasser befüllt werden. Alternativ können diese auch mit Apfelsaftschorle (1 L Apfelsaft auf ca 5 L Wasser), Bananensaftschorle oder Malzbier-Wasser-Gemisch befüllt werden. Bei besonders kalten Außentemperaturen sollte immer wieder handwarmes Wasser im Eimer direkt aus der Hand angeboten werden.
2. Im Winter sollten alle Pferde eine zusätzliche Vitamin- und Mineralstoffversorgung bekommen, da weniger Gras aufgenommen wird und im Heu eine niedrigere Konzentration dieser Stoffe enthalten ist. Es sollte deswegen auch besonders auf Vitamin C geachtet werden, das die Pferde es im Darm bei zu wenig Grasaufnahme nicht synthetisieren können. Wir empfehlen die Pfizer Horse Supplets.
3. Die Kraftfutter-Gaben sollten dem täglichen Bewegungsprogramm angepasst werden. Sprich, wenn bei Eis und Schnee keine Bewegung möglich ist, muss das Kraftfutter-Angebot entsprechend reduziert werden. Außerdem darf während der Wintermonate ruhig täglich Mash gefüttert werden, da es eine zusätzliche Wasseraufnahme bewirkt und Verstopfungen vorbeugt.
4. Bitte beachten Sie in den Stallungen, dass Pferde keine Zugluft vertragen. Sie sollen zwar reichlich Frischluft erhalten, aber ein Zug muss dringend verhindert werden. Hierbei ist besonders auf Fenster in Laibeshöhe zu achten, da hier ein Zug in der Rücken- und Nierenpartie zu Verspannungen führt.
5. Vergessen Sie bitte nicht, dass Ihre Pferde nach dem ersten richtigen Frost gegen die Larven der Dasselfliege entwurmt werden müssen, da diese sonst große Schäden im Magen anrichten. Sollten Sie in diesem Jahr noch nicht gegen Badwürmer entwurmt haben, empfehlen wir eine Kombi-Wurmkur.
6. Sollte Ihr Pferd nach der Arbeit schwitzen, verwenden Sie bitte Abschwitzdecken bis zum vollständigen abtrocknen. Auch Offenstallpferde müssen mit Abschwitzdecken eingedeckt werden, da sie die Kälte sonst nicht vertragen. Es würde sich auch anbieten, einen Isi-Schnitt durchzuführen, wenn man die Pferde nicht komplett scheren und eindecken möchte. Hinweise zum Isi-Schnitt siehe unten.
In der kalten Jahreszeit stellt sich wieder das Problem ein, dass die Pferde beim Reiten stark schwitzen und dann eine sehr lange Trocknungsphase haben, wodurch die Gefahr von Atemwegserkrankungen gesteigert wird.
Um dieses Problem zu umgehen empfehlen wir für Ihr Pferd eine Teilschur, wir nennen ihn Isi-Schnitt.
Dieser hat den Vorteil, dass das Langhaar auf der oberen Körperhälfte erhalten bleibt (siehe Bild) und die Pferde so auch bei Regen geschützt sind, da das Wasser abtropfen kann. Das Pferd braucht so nicht zwangsläufig eingedeckt werden.
Aufgrund der Teilschur schwitzt das Pferd wesentlich weniger, da besonders an den stark schwitzenden Stellen geschoren wird und dadurch Luftbrücken im gesamten Fell entstehen, wodurch eine bessere Belüftung gewährleistet wird und die Pferde enorm schnell abtrocknen.
Die Schur eignet sich sowohl für Boxenhaltung als auch für Offenstallhaltung, da die Nieren geschützt bleiben und der Bauch auch beim Liegen auf kalten Oberflächen warm bleibt.
Die Schur erfolgt immer unterhalb der dicksten Stelle des Hals- und Bauchbereichs. Der Wirbel in der Flanke wird komplett ausgeschoren.
Der geschorene Bereich sollte die Breite einer gespreizten Hand haben, beginnend unterhalb der jeweils dicksten Stelle. Hierbei dient das Schultergelenk meist als Orientierungshilfe.
Petition: Pflanzenschutz - Melde- und Bekämpfungspflicht des hochgiftigen Jakobskreuzkrauts vom 20.09.2011
Seehuber, Reinhard bis 11.11.2011 zu unterschreiben
Text der Petition
Der Deutsche Bundestag möge beschließen, dass gesetzliche Regelungen zur Melde- und Bekämpfungspflicht des hochgiftigen Jakobskreuzkrauts (Senecio jacobaea) und verwandter Arten eingeführt werden..
Begründung
Die Problematik des giftigen Jakobskreuzkrauts (Senecio jacobaea) und verwandter Arten, z.B. das gleichfalls giftige Frühlingsgreiskraut Senecio vernalis), und deren Bekämpfung sind seit mehreren Jahren ein bedeutendes Thema bei Pferde- und anderen Weidetierhaltern und wird zukünftig noch größer. Betroffen sind alle Halter von Weidetieren, die auch mit konserviertem Futter von Grünlandflächen (Heu, Silage) gefüttert werden, also Rinder-, Pferde-, Schaf- und Ziegenhalter. Besonders gefährlich sind die Pflanzen in Heu und Silage, da die Tiere sie nicht aussortieren können wie vielleicht auf der Weide.
Alle Pflanzenteile beinhalten giftige Pyrrolizidinalkaloide. Die Folgen sind Vergiftungen mit Alkaloiden, die sich bei wiederholter Aufnahme anreichern, denn sie werden nicht in der Leber abgebaut. Hierbei sind Pferde besonders betroffen, da ihre Lebenserwartung als Nicht-Schlachttiere sehr viel höher ist als die der für die Fleischproduktion bestimmten Wiederkäuer. Es kommt dann zu Schmerzen im Magen- und Darmbereich und zu Krämpfen. Die Leberschäden sind nicht behandelbar oder gar heilbar und führen unweigerlich zum Tod.
Eine Bekämpfung der Giftpflanze Jakobskreuzkraut ist aufgrund seiner vorhersehbaren immer weiteren und intensiveren Ausbreitung, die nicht mehr lokal begrenzt zu sein scheint, heute dringend geboten. Dafür sprechen folgende Gründe:
1. Vorsorgender Gesundheitsschutz: In Milch und Honig wurden die Alkaloide des Kreuzkrautes nachgewiesen. Durch Verzehr solcher belasteter Produkte ist die Gesundheit der Menschen langfristig gefährdet. In der Bundestagsdrucksache 16/13332 (2009) wird in der Antwort auf Frage 52 darauf hingewiesen, dass das BMELV u.a. den Ländern die Etablierung einer Analysenmethode für die Bestimmung von Pyrrolizidinalkaloiden in Honig bei den zuständigen Überwachungsbehörden angeregt hat.
2. Tierschutz: Die Verfütterung von mit Kreuzkraut belasteten Grundfutter führt zu einem qualvollen Tod und widerspricht dem Tierschutz, der im Grundgesetz verankert ist. Insbesondere der Käufer von Grundfutter kann nicht erkennen, ob und wie stark das Futter kontaminiert ist. Zwar gehört es zur guten fachlichen Praxis im Umgang mit Nutztieren, sie nicht mit giftigem Futter zu füttern. In der Praxis zeigt sich aber, dass die Landwirte nicht ausreichend in der Lage sind, auf ihren Flächen das Jakobskreuzkraut zu bekämpfen: Der Zuflug ist zu stark, die Spritzmittel sind nicht effektiv und für eine manuelle Bekämpfung fehlt die Zeit und das Geld.
3. Wirtschaftliche Gründe: Absatzrückgänge bei Milch und Honig sowie in der Pferdebranche (u.a. Pferdezüchter, Landwirte, Futtermittelproduzenten und Reitsportartikelhersteller) können auftreten.
Somit sind gesetzliche Regelungen zur Bekämpfung des Jakobskreuzkrautes und verwandter Arten notwendig, die für Grundstückseigner oder –pächter von Flächen, die zur Futtergewinnung dienen und in deren Nähe (innerhalb eines Abstandes von 150 m) liegen, verpflichtend sind.
Siehe unter: www.epetitionen.bundestag.de unter der Nummer 20125 und registrieren Sie sich dort, wenn Sie unterzeichnen möchten.
Wir halten eine Melde- und Bekämpfungspflicht des Jakobskreuzkrauts für sehr sinnvoll,
Ihr Praxisteam Ulrike Häusler-Naumburger
Die Analyse der Blutgase im arteriellen Blut - Arterien sind Blutgefäße, die vom Herzen wegführen, Venen (für Standard-Blutuntersuchungen wird venöses Blut entnommen) führen zum Herzen hin - ist ein Untersuchungsverfahren, bei dem die Konzentration der Gase, die das Blut transportiert, bestimmt wird. Dabei geht es insbesondere um Sauerstoff (das in den Lungenalveolen vom Blut aufgenommen und dann an das Körpergewebe abgegeben wird) und Kohlendioxid (das in den Körpergeweben erzeugt und vom Blut zur Lunge transportiert wird). Ein niedriger Sauerstoff-Wert oder aber ein hoher Kohlendioxid-Wert im arteriellen Blut zeigt, dass der Gasaustausch in der Lunge gestört ist und somit das Lungengewebe und/oder die Bronchien erkrankt sind.
Eine arterielle Blutgasanalyse ist indiziert, wenn ein Pferd chronisch hustet, leistungsschwach ist, schwer atmet oder eine lange Erholungsphase nach der Arbeit benötigt.
Wir bieten Ihnen die Blutgasanalyse ambulant bei Ihnen im Stall an, da wir ein transportfähiges Analysegerät haben.
Hierdurch können wir den Grad einer Erkrankung sicher feststellen bzw den Verlauf einer chronischen Erkrankung objektiv verfolgen.
Bitte sprechen Sie uns an.